Sehr giftig
Wirkung:
herzwirksam
Anwendungsbereiche:
–
Homöopathie: Gedächtnisschwäche, Sprachstörungen nach Schlaganfall, bei Herzklopfen, verbunden mit großer Angst und Unruhe, bei geistiger Ermüdung und Schlafstörungen, bei Herzmuskelschwäche
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Sammelzeit:
Frühling
Zu finden:
Gartenstrauch
Inhaltsstoffe:
Flavonoide, Cardenolidglykoside, Glykosid Oleandrin, Oleandrin, Bitterstoffe
Sonstiges:
Der Oleander ist eine immergrüne Pflanze, die bis zu 6 Meter hoch werden kann und meist als Busch wächst. Die einfachen Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und lanzettlich bis eiförmig, mit einer Länge von 6 bis 24 Zentimetern und einer Breite von bis zu 5 Zentimetern. Die Blütezeit reicht von Mitte Juni bis September, und die duftenden Blüten erscheinen in Trauben. Diese sind radiärsymmetrisch, meistens fünfzählig und in verschiedenen Farben wie Weiß, Gelb und Rosa. Der Kelch ist klein und hat schmale Zipfel. Die Blütenkronblätter sind trichterförmig und die Staubblätter sind mit dem Griffel verbunden. Es ist unklar, ob Nektar produziert wird. Der Kelch kann Kolleteren enthalten. Es entstehen trockene, schmale Balgfrüchte mit vielen behaarten Samen.
🛑 So schön wie Oleander ist, alle Teile an ihr sind giftig. Kinder sollte man frühzeitig darauf hinweisen. Die herzwirksamen Glykoside wurden früher manchmal für Herzbehandlungen genutzt, heute nur noch selten, da die Wirkung schwächer ist als bei Fingerhut oder Meerzwiebel. Einige Anteile von Oleander sind in manchen Fertigarzneien zur Behandlung von Angina pectoris und bei Magen- und Darmentzündungen enthalten. Es wird geraten solche Pflanzen nur vom Fachmann behandeln zu lassen!
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Bei der Kübelhaltung ist auf eine gute Wässerung und Düngung in der warmen Jahreszeit zu achten, um ein gesundes Wachstum der Pflanzen zu fördern. Es ist ratsam, regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt der Erde zu überprüfen und gegebenenfalls die Bewässerung anzupassen. Im Winter sollte der Oleander kühl (5–10 °C sind ideal) gehalten werden, da dies dazu beiträgt, die Pflanze vor Stress zu schützen. Eine Überwinterung im beheizten Wohnraum ist wegen der Gefahr von starkem Spinnmilbenbefall und Vergeilung zu vermeiden, da hohe Temperaturen und trockene Luft die Anfälligkeit für Schädlinge erhöhen können. Es ist auch wichtig, den Oleander während der Wintermonate nur sparsam zu gießen, um Wurzelfäule und andere Probleme zu vermeiden.
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