Wirkung:
entzündungshemmend, darmregulierend, magenstärkend
Anwendungsbereiche:
Prellungen, Hautabschürfungen, Quetschungen, Verletzungen durch Stoß oder Fall, Blutergüsse, gestresster Darm, vertreibt Darmverstimmungen, Koliken, Gastritis, Nagelbettentzündungen, Frostbeulen, entzündliche Hauterkrankungen, Akne
Verwendete Pflanzenteile:
Samen
Sammelzeit:
Juli
Zu finden:
Auf Äckern und in Weinbaugebieten.
Inhaltsstoffe:
fettes Öl, Proteine, Eicosensäure, Linolensäure
Sonstiges:
Der Leindotter ist eine einjährige krautige Pflanze, die 30 bis 120 Zentimeter hoch wird. Ihre Wurzel ist dünn und spindelförmig. Der Stängel verzweigt sich im oberen Teil mit aufrechten Seitentrieben. Die wechselständigen und spiralig am Stängel angeordneten Laubblätter sind lanzettlich. Die Blüten erscheinen in traubigen Blütenständen, wobei der Blütenstiel 4 bis 8 Millimeter lang ist. Die zwittrigen Blüten haben vier Kronblätter, die meist hell- bis dunkel-gelb sind. Dank einer besonderen Anatomie der Staubgefäße und der Narbe findet bei Leindotter häufig Selbstbefruchtung statt. Acht bis 16 gelbliche bis rötliche, 1 bis 2 mm große, tonnenförmige Samen entwickeln sich in jedem birnenförmigen, spitzen Schötchen, das beim Reifen nicht aufplatzt. Die Samen sind 1,7 bis 2,0 Millimeter lang und wiegen 1 bis 1,5 g pro Tausend.
🛑 Nicht in großen Mengen einnehmen!
Das „Dotteröl“ war bis vor etwa 50 Jahren das Kärntner Hausmittel Nummer 1 und ist auch jetzt noch sehr beliebt.
In der Küche können die süßlich-bitteren Samen vom Leindotter im Müsli verwendet werden oder in Salaten, auf Gebäck und Brot (deutscher Sesam).
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