Katzenpfötchen (Antennaria dioica)

Wirkung:

erweichend, harntreibend, galletreibend, adstringierend

Anwendungsbereiche:

Bronchitis, Stoffwechselanregend, Galle, Leber, Durchfall, hartnäckiger Husten, geschwollene Mandeln, Mandelentzündung, Entzündung oder Reizung der Geschlechtsorgane, Scheidenkatarrh, nach Verletzung oder Infektion durch eine Geburt oder beim Geschlechtsverkehr

Verwendete Pflanzenteile:

weibliche Blüten

Sammelzeit:

Mai, Juni

Zu finden:

Steht unter Naturschutz. Wächst auf kalkarmen Magerwiesen in den Alpen und Mittelgebirgen.

In Deutschland gilt das Gewöhnliche Katzenpfötchen als gefährdet (Stufe 3+ der Roten Liste), in einzelnen Bundesländern sogar als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Als ursächlich hierfür ist die Eutrophierung der Böden durch Emissionen und Dünger anzusehen.

Inhaltsstoffe:

Gerbsäure, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Harz, ätherisches Öl

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Katzenpfötchen wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und für 8 Minuten ziehen gelassen. Noch heiß trinken. 2 Tassen täglich sind ausreichend.

Das Gewöhnliche Katzenpfötchen ist eine ausdauernde, immergrüne Pflanze, die 5 bis 20 Zentimeter hoch wird. Im ersten Jahr bildet sie eine Blattrosette, ab dem zweiten Jahr kann sie blühen. Die Pflanze hat 2 bis 5 Zentimeter lange Ausläufer, die dichte Matten bilden. Die Laubblätter sind spatelförmig oder rauten-spatelförmig und variieren in der Größe. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Sie ist diözisch, was bedeutet, dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt. Jede Blüte hat charakteristische Hüllblätter: die weiblichen sind rosafarbene bis purpurrote und die männlichen sind weißlich bis rosafarben. Ein Teil der Körbchen hat weibliche Blüten und die anderen scheinbar zwittrige Blüten mit einem Pappus.

Katzenpfötchen sind zweihäusig, das heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Die weiblichen Blüten sind rosa, die männlichen weiß. Man sammelt nur die rosafarbenen.

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Bild: Wikipedia, Henripekka Kallio, CC BA-SA 2.5

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