Weizen (Triticum aestivum)

Wirkung:

beruhigend, entlastend

Anwendungsbereiche:

Milzleiden, bei Hitzewallungen und Schlafstörungen in der Menopause, zur Hautreinigung, Stärkung des Immunsystems, Verdauungsstörungen, Verstopfungen, Darmerkrankungen, Hämorriden, Krebserkrankungen im Verdauungstrakt, Rücken- und Lendenschmerzen, senkt den Cholesterinspiegel

Verwendete Pflanzenteile:

Gras, Korn

Sammelzeit:

Mai und Juni

Zu finden:

auf Weizenfeldern, bei Bauern

Inhaltsstoffe:

Kalium, Phosphor, Kieselsäure, Magnesium, B-Vitamine, Karotin, Stärke, Eiweiß, Ballaststoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Esslöffel Weizenkörner aus biologischen Anbau mit 1/4 Liter kaltem Wasser zustellen. 15 Minuten sieden lassen und dann abseihen. 1 Tasse vor dem Einschlafen ist ausreichend.

Der Weichweizen wird als Winter- oder Sommergetreide angebaut und wächst als einjährige Pflanze. Er erreicht Höhen von 40 bis 100 Zentimeter, selten bis 150 Zentimeter. Der Halm ist dünnwandig und hohl. Die Knoten sind kahl oder werden früh kahl. Die Blattspreiten sind anfänglich weich behaart und werden später oft kahl und rau. Am Grund sind sie von zwei schmalen Öhrchen umgeben. Die Blütezeit ist von Juni bis Juli. Der Blütenstand ist 6 bis 18 Zentimeter lang und mindestens dreimal so lang wie breit, dabei quadratisch im Querschnitt. Die Ährenachse ist stabil, ohne Haarbüschel an den Ansatzstellen der Ährchen. Die Ährchen sind drei- bis sechsblütig und gleich lang wie breit, mit den unteren Blüten fruchtbar. Die Hüllspelzen sind etwa 10 Millimeter lang und haben einen Kiel nur im oberen Bereich. Die Bestäubung erfolgt durch Fremd- oder Selbstbestäubung. Die Frucht ist locker von der Deck- und Vorspelze umhüllt und fällt bei Reife aus. Das Endosperm ist mehlig oder glasig. Die Keimung geschieht nur bei Temperaturen über +4 °C.

Weizen ist unangefochten auf dem ersten Platz unter den Backsorten. Ernährungsspezialisten sind darüber nicht erfreut, den auch die Weizenallergiker werden immer mehr.

Als Heilmittel wird eher die Kleie der Weizenkörner verwendet als das Mehl.

Weizen wird in vielfältiger Form verwendet, als Getreidemehl, für Teigwaren aller Art, für Grieß, Graupen, zur Stärkegewinnung, zur Bier- und Branntweinherstellung oder als Viehfutter.

Die Zusammensetzung von Weichweizen schwankt naturgemäß, sowohl in Abhängigkeit von der Sorte, den Umweltbedingungen wie Boden und Klima, als auch von der Anbautechnik je nach Düngung und Pflanzenschutz.

Angaben je 100 Gramm essbarem Anteil:

Bestandteile
Wasser 12,8 g
Eiweiß 1 10,9 g
Fett 1,8 g
Kohlenhydrate 2 59,5 g
Ballaststoffe 13,3 g
Mineralstoffe 1,7 g
Mineralstoffe
Natrium 8 mg
Kalium 380 mg
Magnesium 95 mg
Calcium 35 mg
Mangan 3,1 mg
Eisen 3,2 mg
Kupfer 0,37 mg
Zink 2,6 mg
Phosphor 340 mg
Selen 3 0,002 mg
Vitamine
Vitamin A1 3 µg
Vitamin B1 460 µg
Vitamin B2 95 µg
Vitamin B3 5100 µg
Vitamin B51200 µg
Vitamin B6 270 µg
Folsäure 85 µg
Vitamin E 1400 µg
Vitamin C Spuren
essentielle und
semi-essentielle Aminosäuren
Arginin 4620 mg
Histidin 4280 mg
Isoleucin540 mg
Leucin920 mg
Lysin380 mg
Methionin220 mg
Phenylalanin640 mg
Threonin430 mg
Tryptophan150 mg
Tyrosin410 mg
Valin620 mg

1 Eiweißgehalt von Weichweizen schwankt sortenabhängig von 10,2–13,2 g

2 Differenzberechnung

3 In ausländischem Getreide vielfach höhere Gehalte!

4 semi-essentiell

Der physiologische Brennwert beträgt 1263 kJ (302 kcal) je 100 Gramm essbarem Anteil.

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