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Zimt (Cinnamomum)


Zimt

Wirkung:

magenstärkend, leberstärkend, antiseptisch, bakterienhemmend, durchblutungsfördernd

Anwendungsbereiche:

Infektionen und Entzündungen des Darmes, Kreislaufbeschwerden, niedriger Blutdruck, Erkältungskrankheiten, trockener Reizhusten, Heiserkeit, unangenehm kratzende Rachenentzündungen, Durchfall, Magenverstimmungen mit Erbrechen, zu starke Menstruation, Zerrungen, Quetschungen, Überanstrengung der Muskeln, Rheuma, schmerzende Zähne, Abszesse, senkt wahrscheinlich den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern Typ 2 (wird noch erforscht), reduziert LDL-Cholesterin

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Rinde und Wurzel

Sammelzeit:

Mai und Juni; Oktober und November

Zu finden:

In China, Sri Lanka, Indien, bei uns in den Geschäftsläden oder Online.

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl mit Eugenol, Gerbstoffe, Sesquiterpene, Polyphenol, Schleimstoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Rinde mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen pro Tag sind ausreichend, immer zu den Mahlzeiten trinken und kurmäßig anwenden.


🛑 Achtung: Zimt sollte nicht in der Schwangerschaft und bei Magen- und Darmgeschwüren genommen werden.


Zimt ist als Gewürz gut bekannt, besonders zur Weihnachtszeit ist sein Duft in beinahe allen Haushalten präsent. Er passt in Bier, Grog, Glühwein, in Punsch, in Kekse, Gewürzkuchen und Stollen. Klassisch ist Zimt auch in Apfelstrudel, Milchreis, in Schokolade und in Kompotten. In Indien ist Zimt Bestandteil der Gewürzmischung Curry und wird zum sparsamen Würzen von Fisch, Geflügel und Fleisch genutzt.


Das ätherische Zimtöl kann in der Duftlampe, zum Inhalieren oder als Saunaaufguss angewandt werden.


Hildegard von Bingen: Der Zimt ist warm und hat starke Kräfte in sich. Wer ihn oft isst, hat gute Säfte, denn er unterdrückt die üblen. Der Mensch, der an Gicht geplagt ist und dadurch eine Lähmung hat, gebe das Holz und die Blätter des Baumes (solange sie Saft in sich haben) in ein Stahlgefäß und gieße Wein darüber und lasse alles kochen und trinke es oft warm und er wird geheilt werden. Ein Mensch aber, dessen Kopf voll ist, sodass er den Atem nur schwer durch die Nase ausstoßen kann, pulverisiere den Zimt und esse dieses Pulver oft mit einem Bissen Brot. Es löst die schädlichen Säfte.

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