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Vogelmiere (Stellaria media)


Wirkung:

hustenstillend, harntreibend, heilend, schleimlösend, auflösend, antiviral, herzstärkend, schmerzlindernd


Anwendungsbereiche:

Husten, Bluterneuerung, als Impulsgeber bei Nieren- und bei Blasenleiden, unterstützt Diäten, hilft bei einer Schlankheitskur, reinigt innerlich bei einigen Hautkrankheiten, Hautkrankheiten die stark jucken, brennen und nässenden Ekzeme, Dermatitis, Krampfadern, Nesselsucht, Gürtelrose-Ausschlag, heilsam bei einer Leberreizung, Gelbsucht, chronische Verstopfung, Lymphdrüsenerkrankungen, Lungenentzündung, schlecht heilende Wunden, Arthritis, Dreitagefieber-Ausschlag, Nervenschmerzen, Rheuma, Gelenkschmerzen, Entzündungen, Schmerzen, Krämpfe


Verwendete Pflanzenteile:

das ganze Kraut


Sammelzeit:

Frühling


Zu finden:

An Wegrändern, im Wald, auf Feldrainen, Schuttplätzen, Brachland mit feuchten Böden, in Weinbergen, fast überall.


Inhaltsstoffe:

Saponine, Vitamine, Mineralstoffe, Kalium, Gerbstoffe, ätherisches Öl


Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Kraut mit 1/4 Liter siedendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und 2-mal täglich 1 Tasse trinken.


Die Vogelmiere ist eine einjährige Pflanze und wird zwischen 5 bis 50 cm hoch. Ihre verschlungene Wuchsform bedeckt meist große Flächen am Boden. Die ovalen Blätter haben becherartige Spitzen mit glatten und leicht gefiederten Rändern. Die Blüten sind sehr klein, weiß und sternförmig. Sie bilden sich an der Spitze des Stängels. Die Kelchblätter sind grün gefärbt.


🛑 Manche Menschen reagieren allergisch auf Vogelmiere. Schwangere und stillende Frauen sollten ohne die Zustimmung eines Arztes das Kraut nicht einnehmen. Die Blätter enthalten Saponine. Obwohl diese Stoffe giftig sind, werden sie vom Körper nur sehr schlecht absorbiert und gehen daher meist durch den Körper, ohne Schaden anzurichten. Sie werden auch durch gründliches Kochen abgebaut. Saponine kommen in vielen Pflanzen vor, darunter auch in einigen, die oft als Nahrungsmittel verwendet werden, wie z. B. bestimmte Bohnen. Es ist ratsam, keine großen Mengen von Nahrungsmitteln zu sich zu nehmen, die Saponine enthalten.


Vogelmiere mit Zinnkraut und Spitzwegerich gemischt, bekommt man einen Tee, der bei alten, schlecht heilenden Wunden, Geschwüren und Ausschlägen Wunder wirken kann, außerdem bei Hämorrhoiden.


Vogelmiere gehört zu den blutreinigenden und mineralienreichen Pflanzen, die in keiner Frühjahrskur (mit Löwenzahn, Brunnenkresse und Brennnessel) fehlen sollte. Öfter einen Spinat aus diesen Wildgemüsen essen.


In der Küche können die Blätter zu einem Salat verarbeitet werden, sie enthalten viel Vitamin C und Phosphor. Allein sollte Vogelmiere allerdings nicht gegessen werden, sondern immer gemischt mit anderen Blattpflanzen oder mit Tomaten. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais.


Vogelmiere enthält doppelt so viel Calcium, dreimal so viel Kalium und Magnesium sowie siebenmal so viel Eisen wie Kopfsalat.

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