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Ulme (Ulmus minor syn. Ulmus campestris)


Ulme

Wirkung:

stopfend, harntreibend

Anwendungsbereiche:

Durchfall, regt die Nieren und die Blase an, Hautkrankheiten, Rheuma, Schleimhautentzündungen des Mundraumes und des Halses, Ekzeme, unreine Haut, Juckreiz, Verbrennungen, frische Wunden, eiternde Wunden, Hämorrhoiden

Verwendete Pflanzenteile:

die Rinde junger Äste

Sammelzeit:

im Herbst

Zu finden:

Die alten Ulmen sind kaum noch zu finden, da sie von einer bösen Krankheit betroffen sind. Das Ulmensterben, auch Holländische Ulmenkrankheit genannt, ist eine Pilzkrankheit, die durch den Erreger Ophiostoma novo-ulmi (Ceratocystis ulmi) hervorgerufen wird. Man sollte daher bei der Sammlung aufpassen, dass die Ulmen gesund sind.


Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Phytosterin, Schleimstoffe, Bitterstoffe, Kalium

Sonstiges:

☕ Tee: 1/2 Rinde mit 1/4 Liter kaltem Wasser zustellen, zum Kochen erhitzen und noch einige Minuten ziehen lassen. 1 Tasse pro Tag ist ausreichend.


Die Ulme ist im ganzen mitteleuropäischen Kulturkreis ein Symbol für schützende Mächte. In Gärten pflanzt man eine Zauberulme, die den ganzen Bereich vor schlimmen Einflüssen schützt.

Ulme

In der Tierheilkunde verwendet man die zu Pulver zerriebene Ulmenrinde innerlich bei Koliken von Pferden, Kühen und Schafen.


Die 11. Bachblüte ist die Ulmenblüte "Elm": Sie ist die Blüte der Verantwortung. Sie ist angebracht, wenn man glaubt, seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen zu sein, und an den eigenen Fähigkeiten Zweifel hat.

2019 war die Ulme Baum des Jahres.


Ulme

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