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Stiefmütterchen (Viola arvensis)


Wirkung:

harntreibend, hautverbessernd, blutreinigend, schleimlösend

Anwendungsbereiche:

Akne, Hautekzemen, Milchschorf, als Blutreinigungsmittel, bei allen chronischen Hauterkrankungen, Entzündungen, Scheidenjucken, Kopfschmerzen, Mumps, Masern, Scharlach, Nachtschweiß, Rheuma

Verwendete Pflanzenteile:

blühendes Kraut und Wurzel

Sammelzeit:

April bis August

Zu finden:

An Ackerrändern, in Äckern, Brachfeldern und auf Grasland. Die Stiefmütterchen die vorgezogen wurden und in Gartenmärkten sind nicht als Heilmittel geeignet. Man sollte sie immer selbst säen.

Inhaltsstoffe:

Saponine, Methylsalicylglykosid, Gerbstoffe, Flavonoide, Rutin, Kalium

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel der geschnittenen Pflanze in 1/4 Liter kaltem Wasser ansetzen, zum Sieden erhitzen (nicht kochen) und dann abseihen. Der Tee wird mehrere Wochen zu den Hauptmahlzeiten getrunken.


Die Wurzel hat die höchste Konzentration der Inhaltsstoffe und sollte immer mit verwendet werden. Das Stiefmütterchen bewährt sich besonders bei Hauterkrankungen von Babys und Kindern.


Stiefmütterchen ist eine Einschleuserpflanze für Kalium.


In der Küche kann man die kandierten Blüten auf Kuchen, Pudding oder Eis nutzen, oder die Blütenblätter als schmückendes Beiwerk in Blattsalaten.


Hildegard von Bingen: Nehme den Saft und zu einem Drittel dieses Safts Olivenöl, und Hammeltalg, so viel wie Saft, und dies bringe in einem Topf zum Sieden und bereite eine Salbe. Wenn er Geschwüre an seinem Körper hat, so soll darüber gesalbt werden.

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