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Stevia (Stevia rebaudiana)


Stevia

Wirkung:

verdauungsfördernd, pilzhemmend, wundheilend, empfängnisverhütend

Anwendungsbereiche:

Diabetes, Empfängnisverhütung, Verjüngungsmittel, Mundpflege, bei einer drohenden Abstoßung implantierter Organe, bei Pilzbefall, Karies, Zahnfleischbluten durch Parodontose, als Zahnbelagentferner, Neurodermitis, zum Erlangen des Idealgewichts, alternder Haut, als Haarpflege, bei Wunden

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter

Sammelzeit:

August bis September

Zu finden:

In der Natur kann man Stevia bei uns nicht finden. Die Heimat des Strauches ist im unteren Teil von Südamerika, also in Argentinien, Chile, Uruguay, Bolivien und Paraguay.

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl, Flavonoide, Glykosid Steviosid, Diterpene, Steroide

Sonstiges:

Stevia wird in Japan als Süßkraut genutzt, da dort künstliche Süßstoffe verboten sind. Bei uns im EU-Raum und Amerika wurde der Handel mit Stevia verboten, obwohl sie in England im 2. Weltkrieg als Zuckerersatz probiert wurde zu kultivieren. Da bei uns die vollständigen Untersuchungen zu Stevia fehlen, wurde bei uns die Zulassung als Nahrungsmittel abgelehnt. Bisher gibt es nur Erfahrungsberichte von Anwendern. 2011 wurde vor dem Europäischen Gerichtshof durchgesetzt, dass Steviablätter in Teemischungen enthalten sein dürfen und man Stevia als kosmetisches Produkt kaufen kann.


Der Strauch kann bis zu 1 Meter hoch werden und blüht weiß mit vielen Blättern. Im Winter stirbt der ganze obere Teil ab und treibt im Frühjahr wieder neu aus.


Das Süßkraut hat überhaupt keine Kalorien und hat einen nicht zu verachtenden Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Im Gegensatz zum Zucker hat das Steviapulver eine 200- bis 300-fache Süßkraft.


In Paraguay nutzen die Guarani-Indianer das Kraut als Gewürz in ihrem Mate-Tee.

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