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Sellerie (Apium graveolens)


Sellerie

Wirkung:

blutreinigend, entgiftend, entwässernd, stoffwechselanregend, nervenberuhigend


Anwendungsbereiche:

Blasen- und Nierensteine, bei Problemen mit dem Harnlassen, stimuliert den Uterus, Impotenz, beginnende Blasenentzündung, Rheuma, Gicht, Stauung der Galle, Fettsucht, Diabetes, Verstopfungen, Magenschmerzen, Weißfleckenkrankheit, Schuppenflechte


Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Wurzel, Samen


Sammelzeit:

Blätter im Frühsommer, Samen und Wurzel im Herbst

Zu finden:

Gartenpflanze

Inhaltsstoffe:

ätherische Öle, Salze, Kieselsäure, viele Vitamine, Mineralstoffe, insulinähnliche Hormone, Psolarene

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Wurzel mit ¼ Liter Wasser zustellen, aufkochen und noch etwas ziehen lassen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend. Blätter mit kochendem Wasser übergießen. Genauso gut sind 3 bis 4 Esslöffel frischer Wurzelsaft.


Auf größere Mengen Sellerie sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden und eine Gegenanzeige sind auch bestehende Nierenerkrankungen. Es gibt eine Kreuzallergie mit Birke. Wer also gegen Birke allergisch ist, könnte mit der Zeit auch auf Sellerie allergisch reagieren. Psoralene machen die Haut lichtempfindlich und verstärken die Pigmentierung.

Weil Sellerie so stark riecht, ist er ein traditionelles hexenabwehrendes Kraut.


Sellerie bei uns in der Küche, wird als Gemüse benutzt und in Suppen oder Salaten verwendet.


Hildegard von Bingen: Wer von der Gicht geplagt wird, dass seine Glieder zittern, der nehme das Pulver von Selleriesamen, füge auch Raute, Steinbrech und Muskatnuss bei und esse dies oft, ihm wird geholfen werden.


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