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Seifenkraut (Saponaria officinalis)


Seifenkraut
Bild: Baumschule Horstmann

Wirkung:

schleimlösend, schweißtreibend, harntreibend

Anwendungsbereiche:

Husten, Brustkatarrhen, Verdauungsstörungen, Leber- und Milzstauungen, Erkrankungen der Darmschleimhaut, Blähungen, Gelbsucht, Erkältungskrankheiten, Pilzerkrankungen der Haut, Ausschläge

Verwendete Pflanzenteile:

Kraut, Wurzel

Sammelzeit:

Kraut vor der Blüte (Blütezeit: Juni bis September), Wurzel im Frühjahr oder Herbst

Zu finden:

Auf Geröllhalden, Schuttplätzen, Ufer, Hecken, Gebüsche und lichte Wälder.

Inhaltsstoffe:

Triterpensaponine, vor allem Saponarosid, Gerbstoffe, Stärke

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Wurzel wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser zugestellt, einige Zeit (etwa 2 Stunden) stehen lassen, aufkochen und abseihen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend, man kann unterstützend mit Honig süßen.


Das Seifenkraut war für die Pharmaindustrie interessant, die daraus Seifen, Lotionen und Waschmittel produzierten.


Die Pflanze ist oft Bestandteil von Teemischungen in Hustenmitteln, aber auch in Leber-Galle-Produkten.


Das Seifenkraut ist als Saponindroge in der Lage, die Resorption anderer Wirkstoffe entscheidend zu erhöhen. Sie ist eine Einschleuserpflanze, die dem Körper hilft, auch aus wenigen Inhaltsstoffen das Optimale herauszuholen.


In der Seifenkrautlauge kann man Gold, Silberwaren und Steine wieder zum glänzen führen.


Seifenkraut kann als milde Waschlotion selbst hergestellt werden. Dazu lässt man die Pflanze in warmem Wasser ausziehen oder bereitet Tee.

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