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Schwarznuss (Juglans nigra)


Schwarznuss

Wirkung:

entzündungshemmend, antimykotisch, antiviral, adstringierend, brechreizlindernd, abführend, schmerzlindernd, entwurmend, verdauungsfördernd, abführend


Anwendungsbereiche:

Akne, Schuppenflechte, Ekzeme, Warzen, Giftefeu-Dermatitis, Hautunreinheiten, Hautkrankheiten, Pilzinfektionen, Hefepilzinfektionen des Darms und der Haut, Candida, Fußpilz, Ringelflichte, Juckreiz, Hitzeausschläge, Magenverstimmungen, entzündeten Dickdarm, Durchfall, Verstopfung, hemmen die Vermehrung von Viren, einschließlich Herpesviren, HPV, HIV


Verwendete Pflanzenteile:

Die grünen Schalen sind wirksamer als die reifen schwarzen Schalen. Nüsse


Sammelzeit:

Herbst


Zu finden:

Nordamerika. Um 1900 wurden Schwarznussbäume in den Auenwäldern von Rhein und Donau angesiedelt, heute bilden sie dort nennenswerte Bestände.


Inhaltsstoffe:

Juglon, Tannine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Fettsäuren, Polyphenole


Sonstiges:

Die Schwarznuss ist ein laubabwerfender Baum der bis zu 30 Meter hoch werden kann. Er hat einen hohen Stamm mit einer ovalen Krone. Die Rinde ist grau-schwarz mit tiefen, dünnen Rillen, die der Rinde ein rautenförmiges Muster geben. Die Knospen sind hellrot mit Haaren bedeckt. Die endständigen Knospen sind 0,75 cm lang und oval geformt. Die Seitenknospen sind kleiner. Die großen 30 bis 60 cm gefiederten Blätter sind wechselständig angeordnet und haben 13 bis 23 Fiederblättchen, die jeweils 7,5 bis 10 cm lang sind. Die Fiederblättchen haben eine runde Basis, spitz zulaufende Enden und einen gezackten Rand. Die Blätter sind dunkelgrün, auf der Oberseite glatt und auf der Unterseite behaart. Der Baum hat sowohl männliche Blüten als auch weibliche Blüten. Die männlichen erscheinen zuerst an den herabhängenden, etwa 7,5 bis 10 cm langen Kätzchen des vorjährigen Triebes. Die weiblichen erscheinen am Neuaustrieb in Büscheln von zwei bis fünf Blüten. Die Früchte reifen im Herbst. Eine bräunlich-grüne Schale umhüllt die braune Nuss. Die Nuss, einschließlich der Schale, fällt im Oktober oder November zu Boden und kann dann geerntet werden. Der Samen ist klein und hart. Die Nuss ist geruchlos, aber die meisten Teile des Baumes haben einen charakteristischen, scharfen oder würzigen Geruch.


🛑 Wichtig ist zu sagen, wer an einer Nussallergie leidet, sollte auch auf die Schwarznuss verzichten. Das Risiko während der Schwangerschaft wird als gering eingeschätzt, aber es ist am besten, Schwarznuss nicht einzunehmen, wenn man schwanger ist oder stillt.


Beim Sammeln von Schwarznüssen sollten Handschuhe getragen werden, da die Schale die Hände verfärbt. Um die Nüsse knacken zu können, benötigt man einen Hammer, einen Nussknacker oder einen Schraubstock.


In der Küche kann man die Nüsse entweder roh oder gekocht essen. Der Geschmack ist süß und intensiv.


Wer ein hervorragendes Mittel gegen Parasiten und Wurmbefall haben möchte, kann die Schwarznussschale zusammen mit Knoblauch, Nelken, Gewöhnlicher Mahonie und Wermutkraut einsetzen. Es tötet die Eier, Larven und die erwachsenen Würmer und Parasiten ab.


Schwarznüsse enthalten nützliche Omega-3-Fettsäuren, die die Herzgesundheit gut tun.

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