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Schlafbeere (Withania somnifera)


Wirkung:

adaptogen, angstlösend, antidepressiv, entzündungshemmend, antiviral, antibiotisch


Anwendungsbereiche:

Schlaflosigkeit, Altersgebrechen, Impotenz, stärkt das Immunsystem, gleicht den Hormonhaushalt aus, Nebennierenschwäche (Stressreaktionssymptomen), bekämpft Stress, lindert Ängste, lindert die Symptome von Depressionen, reduziert den Cortisol-Spiegel, reduziert Krebstumore (Brust-, Lungen-, Magen, Eierstock- und Dickdarmkrebszellen), Gedächtnis und Gehirnzellendegeneration, reduziert Muskelschmerzen, rheumatoider Arthritis, Gelenkschmerzen


Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel, Blätter


Sammelzeit:

Beeren und Wurzel im Herbst,

Blätter jederzeit


Zu finden:

In Indien heimisch. Wächst an Wegrändern, in Gebüschen und in Unkrautfluren.


Inhaltsstoffe:

Anaferin, Anahygrin, Cuscohygrin, Nicotin, Tropin, Withasomnin


Sonstiges:

Schlafbeere ist eine mehrjährige Pflanze, die in warmen Klimazonen ohne Frost beheimatet ist. Der Strauch wächst bis zu einer Höhe von 60 bis 90 cm mit mattgrünen Blättern. Hellgrüne, glockenförmige Blüten erscheinen im Hochsommer und orange bis rote Beeren im Herbst. Die Zweige wachsen sternförmig von dem Mittelstamm aus.


🛑 Die Früchte (Beeren) der Pflanze sind aufgrund ihres hohen Alkaloidgehaltes giftig. Die Wurzel kann zu Leberschäden führen (ist aber noch nicht genau untersucht).


Zu kaufen gibt es die Schlafbeeren-Wurzel als Ashwagandha, wo es bereits zu mehreren Nebenwirkungen gekommen ist wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Sedierung, Leberproblemen und der Testosteronspiegel wird erhöht.


Die Schlafbeere wird auch indischer Ginseng genannt.


Traditionell wird die Schlafbeere auch als Aphrodisiakum, Amulett oder Zaubermittel genutzt. Ein Liebestrank, der aus der Wurzel bereitet wird, soll sexuell stimulierend wirken und gefügig machen. Außerdem wird sie bei tantrischen Ritualen zur Verlängerung der Erektionsdauer gebraucht.


Die Früchte sind reich an Saponinen und können als Ersatz für Seife verwendet werden.


Forschungen legen nahe, dass die Schlafbeere das Gehirn vor den schädlichen Auswirkungen von emotionalem, physischem und chemischen Stress schützt.


Die Erstveröffentlichung der Schlafbeere erfolgte 1753 unter dem Namen Physalis somnifera.

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