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Sauerampfer (Rumex acetosa)

Schwach giftig



Wirkung:

appetitfördernd, harntreibend, blutreinigend, leberstärkend

Anwendungsbereiche:

bei Appetitlosigkeit, zur Blutreinigung, hat einen günstigen Einfluss auf die Leber, Entzündungen der Mundschleimhaut, Hauterkrankungen, Entzündungen der Schleimhäute, chronische Erkrankungen des rheumatischen Formkreises, Nierensteine, Abszesse, Lymphstau, Menstruationsprobleme

Verwendete Pflanzenteile:

das ganze Kraut

Sammelzeit:

vor Beginn der Blüte (Blütezeit April bis Mai)

Zu finden:

In feuchten Wiesen, an Grabenrändern, Gebüschen und auf feuchten Waldlichtungen.

Inhaltsstoffe:

Oxalsäure, Flavonglykosid, Vitamin C

Sonstiges:

☕ 2 Teelöffel getrocknetes Kraut werden mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen.

☕ 1 Teelöffel Wurzel mit 1/4 Liter Wasser aufkochen, danach 10 Minuten ziehen lassen. Für eine Kur trinkt man 3 Tassen täglich.


Sauerampfer gehört zu den neun Kräutern, die zu Mariä Himmelfahrt im Kräuterbüschel geweiht werden.


Im Frühling gehört der frische Sauerampfer zu den gesunden Speisen und sollte kurmäßig über mindestens 2 Wochen täglich in kleinen Mengen gegessen werden. Diese kleine Menge bewirkt, dass der Körper von innen geputzt wird und füllt die Vitamin- und Enzymspeicher auf.


🛑 Vorsicht: Schwere Rheumakranke oder Menschen mit Herz- oder Nierenschäden sollten auf die Anwendung von frischem Sauerampfer verzichten. Dies gilt auch wer unter Sodbrennen leidet.


Es gibt noch verschiedene Sauerampferarten wie zum Beispiel der Alpenampfer, der Schildampfer, der Krause Ampfer, der Blutampfer und der Wiesenampfer.


Gericht mit Ampfer

Hildegard von Bingen: Der Ampfer taugt nur für das Vieh, den Menschen aber macht er innerlich traurig, weil er seine erregte Natur in den Körper des Menschen ausgießt.

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