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Sägepalme (Serenoa repens syn. Serenoa serrulata)


Wirkung:

harntreibend, beruhigend, schleimlösend, antiseptisch

Anwendungsbereiche:

Potenzstörungen, Prostatavergrößerungen, Hodenatrophie, Harnwegsentzündungen, Blasenentzündungen, Bettnässen, Probleme beim Wasserlassen werden reduziert, Entzündungen der Vorsteherdrüse, Inkontinenz

Verwendete Pflanzenteile:

Beeren

Sammelzeit:

Herbst

Zu finden:

In den Mittelmeerländern in Gärten und Parks. Auch in den Südstaaten der USA, von Florida bis Texas.

Inhaltsstoffe:

Saponine, ätherisches Öl, fettes Öl, Harze, Gerbsäuren, Phytosterole, Phytohormone

Sonstiges:

Die Sägepalme ist ein kriechender Wurzelstock und trägt mehrere Stämme dicht nebeneinander. Er entwickelt aus traubigen Blütenständen fast schwarze, zwetschgenähnliche Steinfrüchte, die etwa so groß sind wie eine Euromünze.


Die Früchte schmecken etwas süßlich, die getrockneten schmecken nicht so gut.


Indianer essen die Früchte zur Bewusstseinserweiterung und Einstimmung auf sexuelle Ekstase. Dazu bereiten sie aus Beeren und wenig Wasser einen Presssaft her, der dann gegoren getrunken wird.


Teeanwendungen werden weniger genutzt, eher die alkoholischen Auszüge.


Das Sabalöl (Sägepalmenöl) wird auch zu Massagen verwendet, es vergrößert und festigt die Brüste und ist ein begehrtes Mittel im Tantra.

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