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Rebhuhnbeere (Mitchella repens)


Wirkung:

schmerzlindernd, entwässernd, harntreibend, schweißtreibend


Anwendungsbereiche:

Menstruationsbeschwerden, erleichtert die Geburt, beschleunigt die Geburt, Wassereinlagerungen, stärkt die Gebärmutter und Eierstöcke, wunde Brustwarzen, schmerzhafte und unregelmäßige Menstruation, aufgeblähter Bauch, Schlaflosigkeit, reduziert Fieber und Schwellungen, Analgetikum, Diuretikum, Diaphoretikum


Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Beeren


Sammelzeit:

Blätter im Sommer

Beeren im Winter


Zu finden:

Zu finden in Nordamerika, in trockenen und feuchten Wäldern, entlang von Flussufern und an sandigen Hängen.


Inhaltsstoffe:

? - vermutlich Gerbstoffe, Glykoside, Saponine


Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Rebhuhnberrenblätter werden mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, dann 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und trinken.


Die Rebhuhnbeere ist eine kriechender, breitblättriger, immergrüner, verholzender Strauch, die wie ein sehr niedrig wachsender Bodendecker wächst. Die Pflanze wird etwa 5 bis 8 cm hoch und erreicht eine Breite von 15 cm. Die gegenüberliegenden Blätter sind oval bis rund, dunkelgrün und glänzend. Jedes Blatt ist bis zu 1 cm lang und hat weißliche Adern, die paarweise an den Stängeln wachsen. An den Enden der Stängel erscheinen von Mai bis Juli paarweise weiße Blüten. Jede Blüte hat vier Lappen und ist trompetenförmig. Ein Blütenpaar bildet eine leuchtend rote Beere, die im Spätsommer reift und bis zum nächsten Frühjahr an der Pflanze bleiben kann.


Die Blätter werden in den letzten Wochen vor der Entbindung als Tee zubereitet, um die Geburt zu beschleunigen. Man sollte ihn nicht zu früh nehmen um eine Fehlgeburt zu vermeiden.


Als Dekoration wurde die Pflanzen in großem Umfang für Weihnachtsdekorationen gesammelt.


Die scharlachroten Beeren sind essbar, aber eher geschmacklos, mit einem schwachen wintergrünen Geschmack, der an Preiselbeeren erinnert.

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