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Rauschpfeffer (Piper methysticum), Kava


Rauschpfeffer

Wirkung:

angstlösend, entspannend, krampflösend, euphorisierend

Anwendungsbereiche:

zur Beruhigung, Bronchitis, Angst- und Unruhezustände, zur Leistungssteigerung, zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, lindert Schmerzen, schützt die Nerven, entspannt die Muskeln

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Inhaltsstoffe:

Kavapyrone (Kavain, Yangonin, Methysticin, Marindindin)

Sonstiges:

☕ Tee: 1/2 Teelöffel getrocknetes Wurzelpulver in 1/4 Liter kaltem Wasser auflösen. Etwa 1/2 Stunde ziehen lassen. Trinken und dabei den Satz am Boden nicht aufrühren bzw. vorher durch einen Filter abseihen.


🛑 Bei uns ist die Pflanze auf der Verbotsliste, da der Verdacht auf Leberschädigung und sogar Todesfälle besteht! Namhafte Wissenschaftler haben dagegen protestiert, die leberschädigende Wirkung scheint nur eine Vermutung zu sein


Rauschpfeffer gilt in der gesamten polynesischen Inselwelt als mächtige Zauberpflanze, die einerseits die Liebeskraft anregt, andererseits böse, glücksbedrohende Mächte vertreibt. Die Wurzel wird aber auch im Schadzauber verwendet. Auf Hawaii allerdings ist Kava ein Mittel, um einen Schadzauber zu brechen.


Auch wenn es sich so anhört, Rauschpfeffer macht nicht abhängig.


Kava ist bei Vergiftungen mit Strychnin (zum Beispiel in der Brechnuss enthalten) hilfreich und wirkt als Antidot.

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