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Pfingstrose (Paeonia officinalis)

Giftig


Pfingstrose

Wirkung:

krampflösend, schmerzstillend, blutstillend

Anwendungsbereiche:

Fieber, Mundgeruch, Krampfasthma, Blutungen der Gebärmutter, Bauchschmerzen, Muskelkrämpfe, Rheuma, Gicht, Epilepsie, Haut- und Schleimhautentzündungen, Myome, Abszesse, schmerzende Verletzungen, Kopfschmerzen, Anämie, Krämpfe, Nachtschweiß

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten zur Teeverschönerung, Wurzeln, reife Samen

Sammelzeit:

Mai bis Juni und August bis September

Inhaltsstoffe:

Flavonoide, Paeonin, Stärke, Glykose, Fett, Gerbstoff, Zucker, Eiweiß, Schleim


Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Wurzel wird mit 1/4 Liter Wasser kalt zugestellt und zum Sieden erhitzt, danach abseihen. 1 Tasse pro Tag ist ausreichend, größere Mengen rufen Magenreizungen hervor.


Bei Überdosierung kann es zu Erbrechen, Durchfällen und Krämpfen kommen!!! Nebenwirkungen sind nicht anzunehmen bei normaler Dosierung.


Die Kronblättern der Pfingstrose lassen sich super in Duftkissen verwenden und sie sind auch zur Herstellung von Parfum in Gebrauch.


Hildegard von Bingen: Die Pfingstrose hat gute Kraft und taugt gegen Fieber. Zerquetsche die Wurzel und lege mäßig davon in Wein und das trinke oft und es vertreibt Drei- und Viertages-Fieber. Wer viel Unrat auswirft und davon einen stinkenden Atem hat, der schneide Scheibchen von der Wurzel und koche sie in Wein und trinke davon, und es wird besser werden.

Pfingstrosen

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