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Pastinak (Pastinaca sativa)


Pastinak

Wirkung:

blutreinigend, nierenwirksam, potenzsteigernd, wassertreibend, schmerzlindernd

Anwendungsbereiche:

Gallen-, Nieren-, Magen- und Blasenbeschwerden, Schlangenbiss, Appetitlosigkeit, Schwermut, Schlaflosigkeit, Magenschmerzen, Fieber

Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Blüten, Samen, Wurzel

Sammelzeit:

Mai bis zum Winter

Zu finden:

Das Doldengewächs ist häufig auf Wiesen, an Wegen und Gräben zu finden.

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl, Vitamine A, B, C, Mineralstoffe, Eiweiß, Inulin

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel getrocknete Wurzel/Samen in 1/4 Liter kaltem Wasser zustellen, zum Sieden erhitzen und 10 Minuten ziehen lassen. 2 bis 3 Tassen täglich sind möglich.


Durch den Genuss der Wurzeln wird der Körper dabei unterstützt, Schadstoffe vermehrt auszuscheiden. Der hohe Inulingehalt macht Pastinak zur Diätspeise. Die Samen gelten als ein Mittel der Empfängnisverhütung, lobten manche Kräutergelehrte.

Pastinaken können so ähnlich wie die Möhren verwendet werden. Sie werden geschält, gewaschen und dann in Scheiben oder Stäbchen geschnitten und zu Gemüse gekocht. Man kann sie auch als Rohkostsalat essen. Einfach reiben und verfeinert mit Äpfeln, Nüssen, Lauch und einem Sahne- oder Joghurtdressing. Chips, Pommes frites, Wurzelfleisch, Rindsuppe oder Eintöpfe, all diese Speisen vertragen Pastinake.


Im Geschmack wird die Pastinak intensiver, je mehr Frost sie erwischt (höherer Inulingehalt).


Menschen mit einer Karottenallergie vertragen meistens die Pastinak.

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