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Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)


Mönchspfeffer

Wirkung:

hormonregulierend, milchtreibend, beruhigend

Anwendungsbereiche:

Hormone, PMS, Wechseljahresbeschwerden, bei Spannungsgefühl der Brüste vor der Menstruation, erhöht den Milchfluss stillender Mütter, erhöht die Fruchtbarkeit, Östrogenmangel, bei Zyklusstörungen, depressiver Verstimmungen, Hoden- und Prostataentzündung

Verwendete Pflanzenteile:

Samen

Sammelzeit:

Oktober

Zu finden:

Im Mittelmeerraum vorwiegend an Flussufern oder an Bachbetten in der Nähe des Meeres.

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl (Limonen), Flavonoidglycoside (Castican, Onentin, Isovitexin), Iridoide (Agnusid, Aucubin), Fettsäuren, Bitterstoffe

Sonstiges:

Mönchspfeffer gehört zu den Lippenblütler, der Strauch kann zwischen 4 und 6 Meter hoch werden. Die hellbraunen, lang gestielten Zweige bringen kreuzweise gegenständige Blätter hervor, die an der Blattunterseite eine filzige Behaarung haben. Die Blüten sind klein, bestehen aus dichten endständigen Blütenständen und haben eine violette, blaue, rosa oder weiße Farbe. Die kugelige bis längliche Frucht besteht aus einer viersamigen Scheinbeere, die becherförmig vom Kelch umschlossen ist.


🛑 Achtung: Nicht in der Schwangerschaft einnehmen, sowie Mädchen und stillende Frauen und Frauen deren Verlauf von Geschlechtshormonen beeinflusst werden kann, wie Brustkrebs und Tumoren der Hirnanhangdrüse.


In Griechenland und in der Türkei ist Mönchspfeffer ein antidämonisches Mittel, mit dem böse Einflüsse von Haus und Hof ferngehalten werden.


Im Mittelalter wurde Mönchspfeffer in Klöstern mit seiner triebsenkenden Eigenschaften verwendet.


In der Küche wird er als Gewürz bei Fleisch und Gemüsegerichte verwendet. Die übliche tägliche Menge liegt bei 30 bis 40 mg.

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