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Krähenbeere (Empetrum nigrum)


Krähenbeere

Wirkung:

zusammenziehend, aufbauend, stopfend

Anwendungsbereiche:

Zum Aufpäppeln schwächlicher Personen, bei Altersgebrechen, bei Durchfall

Verwendete Pflanzenteile:

Beeren

Sammelzeit:

Herbst und Frühling

Zu finden:

Krähenbeeren sind in den arktischen Zonen Skandinaviens weit verbreitet, kommen aber auch bei uns in Bergregionen mit Gletschern manchmal vor. Meist sieht man den immergrünen Zwergstrauch gleichzeitig mit Heidelbeeren, Preiselbeeren und Birken in sauren Fichtenwäldern, aber auch in Hochmooren und auf Bergheiden.

Inhaltsstoffe:

Vitamine, Mineralstoffe, Gerbstoffe

Sonstiges:

In Finnland werden Krähenbeeren in erster Linie als Wildobst für Gelees und Suppen genutzt. In Nordeuropa wird die Pflanze in vielen Variationen verwendet, vor allem mit Milch und in Milchprodukten. Sie wird als Marmelade gekocht, der frische oder konservierte Fruchtsaft getrunken oder traditionell zur Weinherstellung.


Krähenbeere heißt die Pflanze, weil ihre Verbreitung durch den Verdauungstrakt von Vögeln, vor allem Krähen, erfolgt.

Wie bei der Rauschbeere wirken die Früchte leicht berauschend. Sie sind etwas bitter und in rohem und gekochtem Zustand essbar, sie enthalten keine Fruchtsäuren.


Krähenbeere hat einen sehr hohen Vitamingehalt.

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