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Kondurango (Marsdenia condurango syn. Gongolobus condurango)


Kondurango

Wirkung:

appetitfördernd, verdauungsfördernd, anregend

Anwendungsbereiche:

Reizmagen, bei Mangel an Magensäure, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Druck im Oberbauch, regt die Speichel- und Magensaftsekretion an für eine bessere Verdauung und Nährstoffaufnahme; Homöopathie: bei Magen- und Darmerkrankungen, Geschwüren, Tumoren der Gebärmutter, Schmerzen hinter dem Brustbein, bei Auszehrung, Entzündung oder Verengung der Speiseröhre, Geschwüren an den Lippen

Verwendete Pflanzenteile:

Rinde des Stammes und der Zweige

Sammelzeit:

jederzeit

Zu finden:

Der Kletterstrauch mit sein Lianen wächst im nördlichen Südamerika, in Ecuador, Kolumbien und Peru.

Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe, Steroidesterglykoside, Vanillin, Kaffeesäure, Chlorogensäure, Cumarin, Flavonoide (Hyperin, Quercitrin, Rutosid), Alkaloide und Sterole

Sonstiges:

☕ Tee: 1/2 Teelöffel geschnittene oder gepulverte Kondurangorinde mit 1 Tasse kaltem Wasser ansetzen. Einmal aufkochen und erst nach dem vollständigen Erkalten abseihen und trinken. Den Tee jeweils 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten trinken. Er wird die Magensaftsekretion zuverlässig anregen.


Bei den Inkas und Indianer wird bei Stammesfesten, der Rauch der Rinde eingeatmet, um in Kontakt mit den Ahnen zu kommen oder um Reisen in eine andere Welt anzutreten. Der Rauch verleiht Hellsichtigkeit und der Schamane blickt damit in die Zukunft und bekommt seine Fragen beantwortet. Die Pflanze verleiht den Schutz der Götter und heilt Verletzungen.


Kondurango hat behaarte Triebe und Blätter, der Stamm wird mit rund 10 cm Durchmesser nicht umfangreich. Die doldenförmigen Blütenstände mit beinahe weißen Blüten duften nach Vanille.


🛑 Vorsicht: Wer an einer Latexallergie leidet könnte auch auf Kondurango empfindlich reagieren.


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