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Klette, Große (Arctium lappa)


Klette

Wirkung:

blutreinigend, hautreinigend, schweißtreibend, antibakteriell, harntreibend, antimykotisch

Anwendungsbereiche:

Kopfschmerzen, Wundheilung, Rheuma, Lungenerkrankungen, Blutreinigungsmittel, sie belebt die Nieren- und Hautausscheidungen, Wassereinlagerungen, chronische Hauterkrankungen, Furunkel, Eiterungen, Ausschläge, Herpes, Ekzeme, Schuppenflechte, Schuppen, Akne, Impetigo, Ringelflechte, Insektenstiche, schlecht heilende Geschwüre, hilft beim Wiederaufbau des Darms nach Antibiotikaeinnahme (bei Pilz- und Bakterieninfektionen), unterstützt die Ausscheidung von Schwermetallen und Giftstoffen über den Urin, Magengeschwüren, bei Reizungen der Magenschleimhaut, bei schlechter Verdauung, Blähungen, Bläschenbildung im Rachenraum, stimuliert den Uterus bei der Geburtsvorbereitung und bei einem Gebärmuttervorfall, reguliert die Monatsblutung, Verrenkungen, Schmerzen nach einer Verletzung, schlechtem Haarwuchs, Haarausfall, Hämorrhoiden, Flechten, Hühneraugen, Verbrennungen, Flechten, Gicht, Steinleiden, reguliert den Blutzucker, Krebs, Eisenmangel, Prellungen, Wunden, Blutzuckersenkend, stärkt das Immunsystem, reduziert Arthrose, Entzündungen, Husten

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel, Blätter und Samen

Sammelzeit:

Herbst

Zu finden:

Meist auf Schuttplätzen, auf Dämmen und an Bachufern.

Inhaltsstoffe:

Inulin, Sitosterin, Phytosterin, ätherische Öle, Polyacetylen, Gerbstoffe, Protein, Fett, Bitterstoffe

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Klettenwurzel werden mit 1/4 Liter kaltem Wasser zugestellt, dann im Topf aufgekocht und etwas ziehen gelassen. 3 Tassen Tee pro Tag sind ausreichend.


Die Klette ist eine zweijährige Pflanze die bis zu 3 m hoch wachsen kann. Ihre Stängel sind verzweigt, rau und meist spärlich behaart. Die Pfahlwurzel kann bis zu 90 cm tief in den Boden wachsen. Die Pflanze bildet eine 3,75 cm breite, flache Traube aus kleinen violetten Blüten, die wie eine Einzelblüte aussieht und von einer Rosette aus Hüllblättern umgeben ist. Die Blätter sind wechselständig und gestielt. Sie sind dreieckig-breit oval, meist herzförmig und haben gewellte Ränder. Auf der Unterseite sind sie weiß-grau behaart und wachsen im ersten Jahr in Rosetten. Die Samen sind flach, leicht gebogen und haben eine graubraune Farbe. Sie hat eine dunkle gefleckte Achäne mit kurzen gelben, hakenförmigen Haaren an der Spitze.


Kletten wirken antidämonisch. Am Johannestag (24. Juni) steckt man eine große Klette oder Beifuß über das Stalltor, damit das Vieh nicht verhext wird.


Hildegard von Bingen: Die Blätter sind roh oder gekocht für den Menschen gefährlich zu essen, außer für jemanden, dem ein Stein im Körper wächst. Dann koche die Blätter in gutem Wein, und diesen Wein trinke warm nach dem Essen und nüchtern, und von seiner Stärke wird der Stein zerrieben. Auch mache Blüten zu Pulver, und streue dieses auf Geschwüre auf dem Kopf, und wasche den Kopf danach mit Buchenasche, und es wird besser werden.

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