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Hirschzunge (Asplenium scolopendrium syn. Phyllitis scolopendrium)


Hirschzunge

Wirkung:

schleimlösend, hustenlindernd, entzündungshemmend

Anwendungsbereiche:

unterstützt die Lymphgefäße, Lungenentzündung, Asthma, Husten, Bauchschmerzen, Störungen im Hormonhaushalt, Menstruationsstörungen, Lebererkrankungen, Beschwerden der Wechseljahre, Wassersucht, Milzleiden, Blasenleiden, Nierengrieß, starke Blutungen, Verbrennungen, Gurgelmittel, Mundspülung

Verwendete Pflanzenteile:

die jungen Blätter

Sammelzeit:

Mai bis August

Zu finden:

Geschützte Pflanze, die selten in Schluchten, Felsspalten, Mauern oder Schutthalden vorkommt.

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Schleim, Aminosäuren, Tannine

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel getrocknetes oder frisches Kraut mit etwa 150 g Milch aufkochen und kurz stehen lassen. 2 Tassen sind ausreichend.


Der Farn habe laut Hildegard von Bingen eine derartig große Kraft, dass selbst der Teufel fliehe. Wer den Farn bei sich trägt, ist vor Verzauberungen beschützt.


Hildegard von Bingen: Sie ist warm und nützt der Leber, Lunge und den schmerzenden Gedärmen. Nimm Hirschzunge und mach einen Heiltrank und trinke davon, vor und nach dem Essen. Das nimmt innere Fäulnis und den Schleim. Trockne wiederum Hirschzunge langsam in der Sonne und pulverisiere sie dann. Nehme dieses Pulver oft auf nüchternen Magen und nach dem Essen und es nimmt den Schmerz vom Kopf und in der Brust und dämpft andere Schmerzen, die in deinem Körper sind.


Das Hirschzungenelixier nach Hildegard ist ein probates Mittel zur Vorbeugung und in vielen Apotheken vorrätig.

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