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Hanf (Cannabis sativa)


Hanf

Wirkung:

beruhigend, muskelentspannend, appetitsteigernd, schmerzhemmend, antibiotisch, blutdrucksenkend, stimulierend, antiepileptisch, brechreizhemmend, Augeninnendruck senkend, Bronchien erweiternd

Anwendungsbereiche: (in niedriger Tosierung)

Grüner Star (Glaukum), Übelkeit, Erbrechen, Impotenz, sexuelle Schwäche, Nervenleiden, Asthma, Erkrankungen der Atemwege und der Blase, senkt Fieber, hemmt Entzündungen, lindert Kopfschmerzen, Migräne, chronische Schmerzen, Krämpfe, Muskelkrämpfe, hilft gegen seelische Verstimmungen aller Art, Tumorbehandlungen, Schlaf wird tiefer und ruhiger, Entspannung, Störung des Fettstoffwechsels, Neurodermitis, Herpes, entzündliche Hauterkrankungen, Asthma

Verwendete Pflanzenteile:

weibliche Blüten, Samen, Blätter, frische Triebe

Sammelzeit:

August bis Oktober


Zu finden:

Es gibt einige Hanfbauern, die die weitgehend THC-Freien Sorten anbauen dürfen, hier wird man fündig. In manchen botanischen Gärten stehen einzelne Exemplare, in den Hanf-Shops gibt es hin und wieder Pflanzen des indischen Hanfs (Cannabis indica), der mehr THC besitzt, zu kaufen. Ausschließlich von weiblichen Pflanzen sammeln, nur in ihnen sind die Wirkstoffe enthalten.

Inhaltsstoffe:

Cannabinoide, THC (Tetrahydrocannabinol), Alkaloide, Eiweiße, Zucker, Fettsäuren, Pigmente, ätherische Öle

Sonstiges:

Cannabis ist ein Rauschgift und gehört unter das Betäubungsmittelgesetz.


Bei Krebspatienten verhindert der Inhaltsstoffe THC die Nebenwirkungen einer Chemotherapie, wie quälende Übelkeit und Erbrechen.


Hanf hat auch seine negativen Seiten. In zu hohen Dosen wirkt es sich auf die Gedächtnisleistung aus und verursacht unkoordinierte Bewegungsabläufe, eingeschränkte Reaktionen, außerdem Blutdruckabfall und Herzklopfen. Im Berufsleben und beim Autofahren kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Eine hohe Dosis schickt den Anwender sozusagen auf einen "Trip".


Das Hanföl, was in Lebensmittelgeschäften zu kaufen gibt, ist besonders hilfreich bei Mangelzuständen. Es schmeckt gewöhnungsbedürftig und passt vor allem zu Schafkäse.

Hanföl ist ein gutes Mittel zur Pflege von hässlichen Narben, aber auch ein Hautöl bei Neurodermitis, bei Herpes und anderen entzündlichen Hauterkrankungen.


Hildegard von Bingen: Der Hanf ist warm und sein Same enthält Heilkraft. Aber wer im Kopf krank ist und ein leeres Gehirn hat, dem schadet er, einem gesunden Kopf und einem vollem Gehirn schadet er nicht. Ein aus Hanf gefertigtes Tuch ist gut zum Verbinden der Geschwüre und Wunden.

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