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Granatapfel (Punica granatum)


Granatapfel

Wirkung:

stoffwechselanregend, entzündungshemmend

Anwendungsbereiche:

ist ein starker Gegner der freien Radikalen, gegen frühzeitige Alterung, während der Wechseljahre, Leber, wehenhemmendes Mittel bei der Geburt, Würmer, als Abführmittel

Verwendete Pflanzenteile:

Frucht, Blätter

Sammelzeit:

September, Oktober

Zu finden:

Bei uns im Einkaufsläden. Ägypten, Israel, Griechenland

Inhaltsstoffe:

Fruchtsäuren, Fettsäuren, Fruchtzucker, Flavonoide, viel Vitamin C

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel getrocknete Schale mit 1/4 Liter kaltem Wasser zustellen und aufkochen lassen. Nach kurzer Ziehzeit abseihen und 1 Tasse täglich trinken.


Für die Ägypter und Israeliten war der Granatapfelbaum heilig.

Granatapfel gilt als Liebessymbol, der Saft gehört in Liebestränken.


Granatapfel enthält unter seiner ledrigen Schale Samen, die mit einem gelartigen Mantel umgeben sind, der als Einziger essbar ist. Um den Saft zu gewinnen, muss man die Frucht entweder halbieren und die Hälften auslöffeln (dabei die Samen mit schlucken, das ist gesünder) oder sie auf einer festen Oberfläche mit starkem Druck rollen. Wenn es knackt, ist der Saft ausgetreten. Man sticht ein Loch in die Frucht, steckt einen Strohhalm durch und trinkt den Inhalt.


Granatapfel

In der Kosmetikindustrie wird aus den Kernen eine Öl gepresst und findet vor allem dort Verwendung. Im Kern befinden sich spezielle Fettsäuren die für die Bildung von Hormonen (Prostaglandinen) im Körper sorgen. Die Hormone garantieren einen reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels. Das Öl wird innerlich und äußerlich verwendet, weil es die Faltentiefe reduziert.


Pulver und Tee sind während der Wechseljahre Spender von Phytohormonen.


Ein Sirup aus dem Saft der Frucht ist Grenadine, dieser spielt in der chinesischen und asiatischen Küche eine große Rolle. Wir kennen Grenadine Beigaben zu Puddings, Cremen oder Cocktails.

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