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Frühlings-Greiskraut (Senecio leucanthemifolius subsp. vernalis, Syn.: Senecio vernalis)

Giftig


Wirkung:

giftig


Anwendungsbereiche:

-


Verwendete Pflanzenteile:

-


Sammelzeit:

-


Zu finden:

An halbtrockenen Ruderalstellen, auf relativ nährstoffreichen Rasen, auf Brachen und lehmigen Äckern.


Inhaltsstoffe:

Pyrrolizidinalkaloide


Sonstiges:

Das Frühlings-Greiskraut wird 7 bis 50 cm hoch und blüht von Mai bis Oktober. Die Stängel wachsen aufrecht, oben ästig, spinnwebig-wollig und später verkahlend. Die Blattoberseite und Unterseite ist spinnwebig-wollig, diese Behaarung verliert sich, um so älter die Pflanze wird. Die Blätter von der Basis aus unten sind gestielt, keilig-länglich, ungeteilt oder gelappt. Die Blätter in der Mitte sind fiederspaltig, die Einzelabschnitte sind eiförmig, kraus und grob gezähnt. Die Blütenköpfe sind 2 bis 3 cm breit, haben 6 bis 12 äußere Blütenhüllblätter, besitzen eine kahle Spitze und sind fast bis zur Spitze schwarz gefärbt. Die Blütenköpfe sind glockenartig geneigt und haben meist 13 Zungenblüten. Die Zungenblüten sind hellgelb bis goldgelb. Die Früchte sind stielförmig, 3 Millimeter lang, längs gerieft und angedrückt behaart. In Mitteleuropa gilt die Pflanze als Neophyt.


🛑 Das Frühlings-Greiskraut ist nicht nur für Menschen giftig, sondern auch für Tiere. Das enthaltene Pyrrolizidinalkaloide kann die Leber schädigen und Krebs auslösen. Vergiftungserscheinungen treten jedoch häufig erst nach Wochen auf und können sogar durch Kuhmilch und Bienenprodukte erfolgen.


Das Frühlings-Greiskraut ist eine Unterart von Senecio leucanthemifolius. Aus ihr soll sich nach den Untersuchungen von Joachim W. Kadereit 1984–1985 durch Chromosomenverdopplung das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris) entwickelt haben.

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