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Floh-Knöterich (Polygonum persicaria, Persicaria maculosa)


Wirkung:

adstringierend


Anwendungsbereiche:

Verdauungsbeschwerden, Magenschmerzen, fördert die Durchblutung, Hautrötungen und anderen Hautleiden, schmerzende Arthritis


Verwendete Pflanzenteile:

junge Blätter und Triebe


Sammelzeit:

Frühjahr bis Hochsommer


Zu finden:

Meist an von Menschen beeinflussten Ruderalstellen, feuchten Äckern, Schuttplätzen, Halden, Wegrändern oder Flussufern zu finden.


Inhaltsstoffe:

?


Sonstiges:

Der Floh-Knöterich wird 30 bis 90 cm hoch und ist eine aufrechte Pflanze. Die 5 bis 15 cm langen Blätter sind wechselständig, schmal und lanzenförmig mit gewellten Rändern. Sie haben für gewöhnlich, aber nicht immer, einen dunkelgrünen bis violetten Fleck in der Mitte. Die Blätter können unbehaart oder spärlich mit kleinen, starren Haaren bedeckt sein. Die Blattknoten sind von einer dünnen papierartigen Membran umgeben, die sich um den Stängel wickelt. Die kleinen, dunkelrosa (selten weiß) gefärbten Blüten stehen dich gedrängt in 2,5 cm großen, ährenartigen Endbüscheln. Sie öffnen sich ährenförmig, während die des blassen, ähnlich aussehenden Scharfkrauts geschlossen bleiben (dem blassen Scharfkraut fehlt auch der violette Fleck). Jede Blüte hat fünf Blütenblätter und einen Durchmesser von etwa 0,35 cm. Die Früchte sind braun bis schwarz und glänzend. Sie haben drei Seiten und sind eiförmig. Jede Frucht enthält einen winzigen Samen. Die nährstoffanspruchsvolle Pflanze ist ein starker Stickstoffanzeiger.


Die Floh-Knöterichblätter und die jungen Triebe können roh oder gekocht gegessen werden. Wenn sie zu weit gereift sind, werden sie sehr pfeffrig und ungenießbar.

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