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Fichte (Picea abies)


Fichte

Wirkung:

durchblutend, hustenstillend, schleimlösend, entzündungshemmend, hautreizend, entschlackend

Anwendungsbereiche:

zur Blutreinigung, Husten, festsitzender Schleim in der Lunge, desinfiziert und reinigt die Bronchien, Entzündungen im Hals, eitrige Atemwegserkrankungen, Durchblutungsstörungen, rheumatische Erkrankungen, Krampfadern, zur Nervenstärkung, Neuralgien, Kopfschmerzen

Verwendete Pflanzenteile:

junge Triebe, Harztropfen

Sammelzeit:

April, Mai

Zu finden:

Warnung: auf keinen Fall in Fichtenkulturen bzw. Wäldern der Niederungen sammeln, selbst wenn der Förster seine Einwilligung gibt. In den Monokulturen wird häufig gespritzt und mit Wuchsstoffmitteln behandelt. Daran nehmen Mensch und Tier Schaden, es wurde bereits von Erbschäden bei Waldtieren berichtet.

In Bergwäldern bis 2000 Meter oder in Mischwäldern.

Inhaltsstoffe:

Terpentinöl (Harz) ätherische Öle, Pinen, Picein, Limonen, Phellandren, Cadinen, Vitamin C, Gerbstoffe, Ameisensäure, Zucker

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel frische Sprossen mit 1/4 Liter Wasser aufkochen, abseihen und täglich 3 bis 4 Tassen trinken. Ist Erkältungsmittel und Blutreinigungskur, besonders bei Nieren- und Blasenentzündung.


🛑 Bei Asthma oder Krampfhusten (wie es auch ein Keuchhusten ist) können die Krämpfe verstärkt werden, denn das ätherische Öl regt die Sekretion für diese Erkrankungen fast zu stark an.


Fichtenzweige im Wohnraum reinigen die Luft.

Räuchern mit Fichtenharz oder kleinen Spänen hat Tradition.


Fichte

Hildegard von Bingen: Wenn die Seuche das Vieh plagt und tötet, so lege frische Fichte Zweige hin, damit sie ihren Duft aufnehmen oder führe die Tiere unter die Bäume, dann werden sie zu husten beginnen und ihre schlechten Stoffe auswerfen.

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