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Falsches Einhorn (Chamaelirium luteum)


Wirkung:

stimulierend, regulierend, harntreibend, brechend


Anwendungsbereiche:

reguliert das weibliche Fortpflanzungssystem, gleicht den Hormonhaushalt aus, ausbleiben der Regelblutung, verbessert die Fruchtbarkeit und den Sexualtrieb der Frau, gleicht den Hormonhaushalt bei Männer aus, Impotenz, Erektionsstörungen, Tripper, Geschlechtskrankheiten, chronische Beckenentzündung, Vaginalinfektion, Halsentzündungen, Kolik, Magenleiden, Verdauungsstörung, Ausscheidung von Würmern, Appetitstimulation, Homöopathie: Nierenentzündungen


Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel


Sammelzeit:

Herbst


Zu finden:

Vom Aussterben bedroht!! Im östlichen Nordamerika, gedeiht in feuchten Wiesen, Dickichten und an reichbewaldeten Hängen in Höhenlagen zwischen 0 und 1100 Meter.


Inhaltsstoffe:

Steroid-Saponine, Chamaelirin und Aglycondiosgenin


Sonstiges:

☕ Tee: 1 bis 2 zerkleinerte Wurzel in einem Topf mit kaltem Wasser geben und zum kochen bringen. Hitze reduzieren und für 10 bis 15 Minuten leicht köcheln lassen. 3 mal täglich trinken.


Falsches Einhorn wächst niedrig am Boden mit 30 bis 90 cm langen Stängeln. Die Stängel sind glatt und kantig und die wechselständigen Blätter wachsen in einem Wirtel an der Basis der Pflanze. Der Wirtel besteht aus sechs Blättern, die jeweils 8 bis 15 cm lang sind. Die Blüten sind grünlich-weiß, violett oder lavendelfarben, stehen in einer dichten Traube und erscheinen von Mai bis Juni. Die Blüten sind entweder männlich oder weiblich, mit einem Geschlecht pro Pflanze. Die Blütenstängel der weiblichen Pflanze wird ca. 120 cm hoch. Feine, drahtige, blasse Wurzeln wachsen aus einem knolligen Rhizom.


🛑 Es sollte nur eine empfohlene Dosis verwendet werden (1 Tasse Tee, dreimal täglich, 2-4 ml Tinktur dreimal täglich), eine Überdosierung kann zu Erbrechen und Übelkeit führen. Bitte nicht während der Schwangerschaft einnehmen. Falsches Einhorn ist in hohen Dosen ein Herztoxin.


Falsches Einhorn wird als Zier- und Heilpflanze genutzt. In der medizinischen und pharmazeutischen Literatur wird sie oft Helonias genannt.

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