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Fünffingerkraut, kriechendes (Potentilla reptans)


Heilwirkung:

wundheilend, fiebersenkend, adstringierend


Anwendungsbereiche:

Störung im Verdauungstrakt, Epilepsie, Entzündungen, Abszesse, Drüsenschwellungen, Blutungen, Hauterkrankungen, Zahnschmerzen, bei Lungenleiden, Störungen im Magen-Darm-Bereich, reinigt das Blut und macht es dünnflüssiger, Krampfadern, Pickel, stark gerötete Haut, Hautschuppen, Erste-Hilfe-Umschläge bei Verletzungen in der Natur, Insektenstiche, Zahnfleischentzündungen, Durchfall, Fieber


Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel und Blätter


Sammelzeit:

Wurzel im September/Oktober, Blätter von Frühling bis Sommer


Zu finden:

Wächst fast überall wo Wiesen sind, in Gräben, Böschungen und bevorzugt auf nährstoffreichen Boden.


Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Tannine, Flavonoide, Fettsäuren


Sonstiges:

☕ Tee: 2 gehäufte Teelöffel des trockenen Krautes mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Man trinkt 2 bis 3 Tassen täglich über einen Zeitraum von 2 Wochen.


☕ Wurzeltee: 1 Teelöffel getrocknete Wurzeln mit ¼ Liter kaltem Wasser zustellen, aufkochen und etwa 5 Minuten ziehen lassen.


🛑 Obwohl die Pflanze bei entzündlichen Prozessen im Magen-Darm-Bereich angewendet werden kann und auch bei Durchfall eingesetzt wird, sollte bei einem empfindlichen Magen Fingerkraut anfangs vorsichtig verwendet werden. Wenn der Magen auf einen Tee schmerzhaft reagiert, muss man alle Fingerkräuter, auch Blutwurz und Gänsefingerkraut vermeiden.


Fünffingerkraut war gemeinsam mit den giftigen Zutaten ein Bestandteil der Hexensalbe. Es ist ein magisches Schutzkraut, das böse Geister von Haus und Hof vertreibt. Es durfte in den Kräuterbüscheln, die man zu Verräuchern trocknete, auf keinen Fall fehlen.

Der Wirkstoffgehalt hängt von dem Standort ab, am wirkstoffreichsten sind die Pflanzen aus den Alpen.

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