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Föhre / Kiefer (Pinus sylvestris)


Föhre / Kiefer

Wirkung:

keimtötend, wassertreibend, durchblutungsfördernd, schleimlösend

Anwendungsbereiche:

Lungenerkrankungen, Bronchitis, Husten, festsitzender Schleim, Erkältung, beruhigt überreizte Nerven, Zahnschmerzen

Verwendete Pflanzenteile:

Harz und Triebspitzen

Sammelzeit:

Mai

Zu finden:

In Kiefernwälder. Einzelne Bäume, die nicht in stark gespritzten Wäldern stehen sind Anlaufstelle. Wichtig ist, vorher den Besitzer zu fragen!

Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Harzsäuren, Vitamin C, Wachs, Salicinerin, Lauricin, Picein

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel Sprossen (getrocknet oder frisch) mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Honig gewürzt trinken. 3 Tassen am Tag sind ausreichend.


Das Kiefernharz ist ein Gegenzauber- und Schutzmittel.


Alle Anwendungen und Zubereitungen von Fichte und Tanne sind auch mit Kiefer möglich (und umgekehrt).


Aus dem Harz werden mit einer Salbengrundlage gute Cremen bei Rheumaschmerzen oder Neuralgien. Es ist natürlich auch ein gutes Mittel für den Brust- und Rückenbereich, der das Abhusten bei einer Erkältung erleichtert.


Bachblüte Nr. 24 - Pine: wird aus den Blüten der Kiefer bereitet. Sie hilft dabei, die eigenen Grenzen zu erkennen, ohne sich mit Schuldgefühlen zu belasten. Mit ihr lernt man aber auch, die eigenen Schwächen mit einem Lächeln hinzunehmen. Sie ist die Blüte der Akzeptanz, man gewinnt ein gesundes Verhältnis zu eigenen Fehlern.


Hildegard von Bingen: Ihr Saft ist brauchbar für Salben und Augenmittel. Wenn jemand Salben bereitet, so füge er den Saft ihrer Zweiglein bei und sie werden kräftiger und besser. Oder wenn jemand Augensalbe macht, füge er den Saft ebenfalls bei, und die Augen werden strahlen und besser sehen. Allein taugt sie zu keinem Heilmittel, aber als Zusatz.

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