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Eisenkraut (Verbene officinalis)


Eisenkraut

Wirkung:

steinlösend, kräftigend, blutverbessernd, fiebersenkend, wundheilend, leberreinigend, krampflösend, stärkend, blutbildend, schmerzstillend

Anwendungsbereiche:

reinigt Leber, Milz, Nieren, hilft bei Migräne, Nervenschmerzen, Gicht, Husten, Schlaflosigkeit, Krämpfen, Augenschwäche, wirkt erfolgreich bei der Zersetzung von Steinen und Grieß, hilft bei der Bildung der Milch nach der Geburt, Zahnschmerzen, Rheuma, Verstopfungen, Gelbsucht, fördert den Harnfluss, fördert Muttermilch, trockener Husten, nervösen Kopfschmerzen, Erschöpfung, Blutarmut, Nervenleiden

Verwendete Pflanzenteile:

Kraut

Sammelzeit:

im Sommer, ca. Juni bis August

Zu finden:

Ist fast überall verbreitet und wächst entlang von Straßen und Wegen, neben Feldern, an Hecken, Mauern und Ödland (hier nochmal der Hinweis, bitte nichts sammeln was an stark befahrenen Straßen liegt)

Inhaltsstoffe:

Glykosid, Verbenalin, Invertin, Emlsin, Bitterstoffe, Gerbstoff, Kieselsäure

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Esslöffel Eisenkraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und einige Tassen täglich trinken.


🛑 Aufgrund des hohen Gerbstoffgehaltes sollte in der Schwangerschaft auf Eisenkraut verzichtet werden.


Pulver und Tee getrunken vor einer Meditation, erweitert das Bewusstsein, stärkt das Einfühlungsvermögen und macht Menschen sensibler.

Eisenkrautpulver kann man auf dem Brot größerer Kinder und Erwachsene in der Ausbildung geben, da es Lust aufs Lernen macht.


Eisenkraut ist das Kraut der Kräuter und kann sich vieler Kräfte rühmen. Am Johannistag (24.06.) oder am Himmelfahrtstag (15.08) kann man einen Schutzzauber anwenden. Man soll mit einem goldenen oder silbernen Werkzeug nach der Wurzel graben und dann die Pflanze liegen lassen bis der Morgentau darauf fällt. In dieser Zeit darf man das Eisenkraut nicht alleine lassen, weil es Gesellschaft braucht. Wer dieses Kraut dann bei sich trägt, wird niemals müde und niemals irre, es schütz vor allem Unheil.


Das Heilkraut war eine Zutat in der berühmten Flugsalbe der Hexen. Eisenkraut hat die selbe Wirkung wie Beifuß in den Schuhen. Man kann lange gehen und ermüdet nicht.


Hildegard von Bingen: Wenn fauliges Fleisch im Menschen ist, dann koche Eisenkraut in Wasser, gib ein leinernes Tuch auf die fauligen Stellen und lege das Eisenkraut, nach Ausdrücken des Wassers, auf das leinerne Tuch. Nachdem es getrocknet ist, lege anderes gekochtes Eisenkraut darauf. Dies tue, bis die Fäulnis verschwunden ist. Dieselbe Anwendung gibt es bei Alraune, Mandragora.


Eisenkraut

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