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Eberraute (Artemisia abrotanum)


Eberraute

Wirkung:

harn- und schweißtreibend, magen- und gallensaftanregend, magenstärkend, verdauungsfördernd

Anwendungsbereiche:

Kraftlosigkeit, verlorener Appetit oder Körpergewicht, Magersüchtige, Spul- und Madenwürmer (monatliche Anwendung), Parasiten, Magenstärkung, zur Stärkung der Verdauungsorgane, chronischem Bronchialkatarrh, bei Würmern, Menstruationsstörungen, Hysterie, Frostbeulen, Erfrierungen der Ohrmuschel, Feuermale, Schlangenbiss, zum Einschlafen

Verwendete Pflanzenteile:

obere Teile des Krautes

Sammelzeit:

Juli bis September

Zu finden:

Auf Ödland und Schuttplätzen, oft an Abhängen.

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl (Cineol), Humulen, Cumarine, Bitterstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Alkaloid Absinthin, Abrotanin, Kaffeesäurederivate

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Kurz ziehen lassen. 2 Tassen pro Tag sind ausreichend, 3 bereits zu viel!


Eberraute ist eine Pflanze des Liebeszaubers.

In der Küche kann die Eberraute sparsam zum Würzen von Soßen verwendet werden. Außerdem sollte sie in keinem Magenbitter fehlen.


Hängt man Eberraute in den Kleiderschrank, so vertreibt er Motten und anderes Ungeziefer.


Eberraute ist ein Weihrauchersatz bei Räucherungen.


Hildegard von Bingen: Wo am Körper Knollen entstehen, oder wo ein Teil eines menschlichen Gliedes sich zusammenzieht, lege rundherum zerstoßene Eberraute auf und reibe diese Stelle mit deren Saft ein, und es wird besser. Hält die Zusammenziehung aber an, gibs weg, weils dann schadet.

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