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Currykraut / Italienische Strohblume (Helichrysum italicum)


Wirkung:

antibakteriell, entzündungshemmend, antioxidativ, hautregenerierend, wirkt stärkend, schmerzlindernd, beruhigend, aufbauend


Anwendungsbereiche:

Blutergüsse, Blaue Flecken, Muskelverspannungen, Ischiasschmerzen, Sportverletzungen, beruhigt Ängste, spendet Trost, Hautproblemen, als Anti-Aging, Erkältungsbeschwerden, Husten, Heiserkeit, Erschöpfung, Stress, Rheuma, Arthritis, fördert die Leber, lindert Krämpfe, verbessert die Verdauung, Gallenblasenentzündung


Verwendete Pflanzenteile:

Blätter, Blüten, ätherische Öl


Sammelzeit:

Mai bis August


Zu finden:

In Südeuropa, auf Feldfluren, trockenen Hügeln, auf Felsen und Klippen.


Inhaltsstoffe:

Carbonsäuren, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Borneol


Sonstiges:

☕ 3 Esslöffel getrocknete Blüten werden mit 500 ml kochendem Wasser übergossen und über Nacht ziehen gelassen. Dann abseihen und 3x täglich auf nüchternen Magen trinken.


Currykraut wächst als Halbstrauch und kann zwischen 20 bis 60 cm hoch werden. Sie ist ab den unteren Bereich stark verzweigt und gräulich-weiß, filzig behaart. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und sitzend. Sie sind schmal-linealisch, mit umgerolltem Rand. Der Gesamtblütenstand ist dicht und doldentraubig, wo sich dort dann die körbchenförmigen gold-gelb und schmalglockigen Teilblütenstände befinden. Die Blütenkörbchen enthalten nur gelbe Röhrenblüten. Die Blütezeit ist von Mai bis August.


Von Helichrysum italicum gibt es noch 6 Unterarten: Helichrysum italicum (Roth) G.Don subsp. italicum, Helichrysum italicum subsp. microphyllum (Willd.) Nyman (Syn. Helichrysum microphyllum Willd.), Helichrysum italicum subsp. picardii (Boiss. & Reut.) Franco, Helichrysum italicum subsp. serotinum (Boiss.) P.Fourn. (Syn.: Helichrysum serotinum Boiss.) und Helichrysum italicum subsp. siculum (Jord. & Fourr.) Galbany, L.Sáez & Benedí


Wenn es besonders warm ist, riechen die Blüten und Blätter stark nach Curry.


Es wird hauptsächlich das ätherische Öl von Currykraut / Immortelle (italienisch) genutzt. Dabei sind die Pflanzen in Südeuropa, wesentlich stärker zu betrachten, wie diese bei uns in Deutschland.


In der Küche kann man die jungen Blätter und Sprossachsen zum Würzen in Saucen, Reis, Fisch- und Fleischgerichten und Füllungen nutzen. Die Zweige werden dabei kurz mit gekocht und werden dann wieder entfernt. Das ätherischen Öl wird als Aroma verwendet, um den Fruchtgeschmack von Süßigkeiten, Eiscreme, Backwaren, Erfrischungsgetränken und Kaugummi zu verstärken.


Getrocknete Blütenstände werden in der Floristik in Sträußen verwendet.


Für ein straffendes Körperöl: 30 ml Sesamöl als Basisöl und 5 Tropfen Immortelle (= Currykraut), 5 Tropfen Grapefruit und 2 Tropfen Lavendel als ätherische Öle


Sportspray: 50 ml Immortellewasser, 50 ml Johanniskrautöl und 10 Tropfen Wacholderbeere in einer Sprühflasche mixen und für beanspruchte Muskeln verwenden und einmassieren.

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