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Buchweizen (Fagopyrum esculentum)


Buchweizen

Wirkung:

schleimlösend, stärkend, durchblutungsfördernd

Anwendungsbereiche:

unreine Haut, Akne, Durchfall mit Schleim oder Blut, rotem Gesicht, trüben Urin, Unruhe, die sogenannten Hitze-Nässe-Erkrankungen (Entzündungen), wirkt vorbeugend und heilend bei Erkrankungen des Gefäßsystems, Krampfadern, Venenschwäche, Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen werden verbessert, Kreislaufbeschwerden, Blutdruckstörungen, Kapillarschwäche

Verwendete Pflanzenteile:

Früchte, Kraut

Sammelzeit:

September

Zu finden:

Manchmal in besonders geschützten Lagen möglich, aber eher selten.

Inhaltsstoffe:

Flavonoide, Rutin, Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett, Lysin, Arginin, Tryptophan, Vitamine B-Gruppe, Vitamin E, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Fluor

Sonstiges:

☕ Tee: 2 Teelöffel getrocknetes Buchweizenkraut werden mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, 15 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. 2 bis 3 Tassen pro Tag sind ausreichend. Eine Kur soll mindestens 3 Wochen dauern. Ältere Menschen nehmen 1 Tasse pro Tag.


🛑 Während das stärkereiche Samenmehl wie Getreide verkocht wird und der Tee aus getrockneten Pflanzenteilen ausgesprochen bekömmlich ist, ist das frische Kraut giftig und wird nur homöopathisch angewendet.


🛑 Das rotfarbige Häutchen, das die Körner umgibt, kann nach dem Verzehr Allergien auslösen (Fagopyrismus), welche durch Einwirkung von Sonnenlicht zu Hautekzemen führen können. Daher ist vor dem Verzehr von ungeschälten Buchweizenkörnern zu warnen. Ungeschälter Buchweizen sollte daher vor dem Verzehr heiß gewaschen oder gekocht werden. Der rote Schleim sollte abgeschöpft werden. (Auszug aus Wikipedia)


Buchweizen gehört, obwohl als Getreide bezeichnet und als Mehlpflanze verwendet, nicht zu den Getreidegräsern. Buchweizen war im Mittelalter ein beliebtes Gewächs auf trocken gelegten, mit Heidekraut bewachsenen Mooren. Die Erträge liegen beim Buchweizen viel niedriger als bei Weizen, deshalb ist er so teuer. Trotzdem ist er im Aufwind, denn er schmeckt hervorragend und ist als glutenfreier Getreide-Ersatz bei Sprue- und Zöliakie-Kranken beliebt.


Man verwendet Buchweizen-Mehl für Suppen, Pfannkuchen und Gemüsebratlinge, für Knödel, Müslis oder als Tortenmehl, geröstete Kerne heißen "Kasha" man gibt sie ins Müsli.


Hildegard von Bingen: Bei rotem Gesicht, unreiner Haut, Akne, Durchfall mit Schleim oder Blut, trübem Urin und Unruhe, den sogenannten Hitze-Nässe-Erkrankungen (Entzündungen), wird als Heilnahrung Buchweizen empfohlen.

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