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Bohne (Phaseolus vulgaris)


Bohne

Wirkung:

zuckerregulierend, blutzuckersenkend, harnsäureausscheidend, harntreibend, wassertreibend

Anwendungsbereiche:

Akne, leichte Zuckerkrankheit (Diabetes Typ 2), bei Altersdiabetes, Rheuma, Gicht, Nieren- und Blasenleiden, Entwässerungskur, zur Unterstützung bei Hauterkrankungen wie Flechten mit Juckreiz oder Pickel

Verwendete Pflanzenteile:

Früchte, Schale

Sammelzeit:

Juni bis September

Zu finden:

Im Garten, auf Äckern.

Inhaltsstoffe:

Phasin, Toxalbumin, Zucker, Aminosäuren, Allantoin, Kieselsäure, Tryptophan, Lysin Leucin, Tyrosin, Arginin, Asparagin, Cholin, Colamin, Trigonellin, Blausäureglykosid Stigmasterin, Pipecolinsäure, Kephalin, Vitamin E

Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Schalen wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser angesetzt. Dann für mindestens 10 Stunden ziehen lassen und dann für 15 Minuten kochen.


Wusstet ihr das Hülsenfrüchte wie die Bohne in rohem Zustand giftig wirken? Das liegt an den toxischen Eiweißstoff Phasin, der erst durch Kochen zerstört wird. Betreffen tut dies die unreifen Hülsen als auch die Früchte - die Bohnen.


Die Saubohne (Vicia faba) ist eine der ältesten Ackerfrüchte der Indogermanen. Alle Bedeutungen der Saubohne, die seit dem Altertum bestehen wurden auf die Gemüsebohne übertragen. Sie spielt im Totenkult eine gewisse Rolle, einerseits gibt man sie den Toten mit auf die Reise, andererseits verzehrt man sie beim Totenmahl.


Das Kochwasser der Bohnen ist ein guter Tee für zum Beispiel Akne.

Wer bereits Wasseransammlungen im Gewebe hat, sollte auf Bohnentee verzichten.


Bei Altersdiabetes misch man für eine Teekur Bohnenschalen mit Geißraute, Heidelbeerblätter oder Stiefmütterchen. Den Tee mit Bohnenschalen immer kalt ansetzen.

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