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Bertram (Anacyclus pyrethrum)


Bertram

Wirkung:

verdauungsfördernd, zuckerwirksam, stimulierend, antiseptisch, nervenstärkend

Anwendungsbereiche:

Verstopfungen, Anämie, Eisen- und Vitamin-B12 Mangel, Folgen einer Fehlernährung, stimuliert die Bauchspeicheldrüse, stimuliert die Verdauungssäfte der Leber, Verdauungsstörungen, Diabetes, Schmerzen in den Beinen, Zahnschmerzen, Zungenlähmung, Karies, Kopfschmerzen, Bettnässen, Angstzustände, kurbelt den Kreislauf an

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten und Wurzel

Sammelzeit:

Blüte im Sommer,

Wurzel im Herbst

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl, Inulin, Harz


Sonstiges:

☕ Tee: 1/2 Teelöffel Bertrampulver mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen und nach Geschmack mit Honig süßen. (am besten am Morgen auf nüchternen Magen)


Bertram gehört zu den besten Einschleuserpflanzen. Die Pflanze besitzt die Fähigkeit, Wirkstoffe aus Lebensmitteln den Zellen unseres Körpers optimal verfügbar zu machen. Wenn man sich das so vorstellt, dass man sich komplett gesund ernährt aber die Vitamine und Mineralstoffe kommen durch irgendeinen Umstand nicht dort an wo sie es sollen und da kommt Bertram ins Spiel. Er schließt die Vitamine und Mineralstoffe so auf, dass sie unseren Zellen optimal zur Verfügung stehen.


Die Pflanze blüht kamilleähnlich. Die Wurzel kann als geschmacksverstärkendes Gewürz in der Küche verwendet, aber auch das Kraut kann in den unterschiedlichsten Speisen genutzt werden. Die Bertramwurzel schmeckt ziemlich scharf und hat eine Menge anregender und hautreizender Stoffe.


Hildegard von Bingen: Für einen gesunden Menschen ist er gut zu essen, weil er die Fäulnis in ihm mildert und das gute Blut in ihm vermehrt und einen klaren Verstand bereitet. Aber auch dem Kranken bringt er wieder zu Kräften, denn er schickt nichts unverdaut heraus, sondern bereitet ihm eine gute Verdauung. Häufig genossen vertreibt er die Brustentzündungen und bereitet reine Säfte und macht die Augen klar. Und auf welche Weise er auch gegessen wird, trocken oder in einer Speise, ist er nützlich. Wer ihn oft isst, dem vertreibt er die Krankheit und verhindert, das er krank wird.

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