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Benediktendistel (Centaurea benedicta, Cnicus benedictus)


Benediktendistel

Wirkung:

stärkend, appetitfördernd, blasenstärkend, schleimlösend, stuhlfördernd, fiebersenkend, wurmtreibend, antiseptisch

Anwendungsbereiche:

Lebererkrankungen, Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, erschlaffte Unterleibsorgane von Mann und Frau, Magenprobleme, Magenverschleimung, nervösen Magen, Sodbrennen, Verstopfung, Lungenerkrankungen, Frostbeulen, schlecht heilende Geschwüre, bei Eiterbakterien, Anti-Tumor-Wirkung

Verwendete Pflanzenteile:

ganzes Kraut

Sammelzeit:

vor und während der Blütezeit

Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe, Cnicin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Schleim, Harze, Mineralsalze, Vitamin B1


Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel Kraut wird mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen oder kalt zugestellt und erhitzt. 1 Tasse über den Tag verteilt ist ausreichend.


Benedikten-Weintee: 1/2 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 1 Tasse heißem Wein überbrühen. Von dieser Wein-Tinktur nimmt man im Bedarfsfall 2-mal stündlich 5 Tropfen in Wasser ein.

Dieser Weintee hat sich eher durchgesetzt, da die Bitterstoffe so besser vertragen werden.


Achtung: Bei Überdosierung kann Brechreiz und Durchfall erfolgen, es handelt sich ja um ein Bitterkraut. Bei Nierenentzündung ist die Benediktendistel überhaupt zu meiden!


Zum Festtag des heiligen Benedikt am 21. März, soll die alte Kultpflanze zur Tag- und Nachtgleiche in Beziehung stehen und an diesem Tag gesät werden.

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