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Bärwurz (Meum athamanticum)


Bärwurz

Wirkung:

herzstärkend, wärmend, migränewirksam


Anwendungsbereiche:

Magendrücken, Herzbeschwerden, Weißfluss, Menstruationsbeschwerden, Nierenleiden, Blasenerkrankungen, Vergiftungen, Verschleimungen der Lunge, Altersschwäche, Hautausschläge, Gicht, Gelbsucht, Migräne, Verdauungsstörungen, Nervenleiden

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel und Samen

Sammelzeit:

Frühjahr und Herbst


Zu finden:

Auf Bergwiesen, Magerrasen, kalkarmen, mäßig sauren Böden im höheren Mittelgebirge.

Inhaltsstoffe:

Öl, ätherisches Öl, Ligustilid, Monoterpene, Gummi, Harz, Zucker, Stärke, Kaffeesäurederivate


Sonstiges:

☕ Tee: 1 Teelöffel zerkleinerte Wurzel wird mit 1/4 Liter kaltem Wasser zugestellt, bis zum sieden erhitzt, einige Minuten stehen gelassen und abgeseiht. 2 Tassen pro Tag sind genug. Seit dem Mittelalter wird die Bärwurz (Meum athamanticum) in Klostergärten gezogen. Bei allen Pflanzen, die das Wort "bär" in sich tragen, handelt es sich um ganz besondere Kräuter, die die Kraft und Stärke des großen Bruders in sich tragen und starke, erneuernde Wirkmechanismen aufweisen.


Bärwurz ähnelt dem Fenchel, unterscheidet sich aber in der Wurzel.


Hildegard von Bingen: Der Bärenfenchel ist warm und hat trockene Grünkraft. Wer Gicht hat, der esse das Pulver mit Brot und wer Gelbsucht hat, zerstoße die Wurzel in Essig und esse sie so. Dann bereite er auch mit diesem Essig eine Suppe und er wird geheilt werden.

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